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Rennbericht Piliscsev 22.05.2021

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31. Mai 2021

Spät aber doch gibt es den Rennbericht zum Rennen in Piliscsev, welches am Samstag vor einer Woche stattgefunden hat.

Schon eine Woche davor hatte ich die Möglichkeit auf der traumhaften Strecke in Piliscsev bei Budapest zu trainieren. Selten bekommt man so ein Paradies zu sehen. Ich trainierte damals mit dem Gesamtführenden der 2. Klasse MX2 und wir waren das ganze Training über gleichauf. Hat richtig viel Spaß gemacht und beiden einiges gebracht.

Der Renntag

Nun aber zum spannenderen Teil, dem Rennen. Die Strecke präsentierte sich in einem perfekten Zustand mit weichem, aber sehr griffigem Boden. Da wurde einiges an Zeit in die Vorbereitung investiert, Hut ab. Im freien Training fühlte ich mich schon pudelwohl und relativ flott. Eine ganze flotte Runde hab ich aber irgendwie laut Zeiten nicht hinbekommen.

In der Quali verlief es ähnlich. Da konnte ich zum Schluss meine Runde noch verbessern, obwohl ich einen riesigen Fehler machte. Trotzdem nur Platz 11 in meiner Klasse in der Quali und einiges an Rückstand auf jene, die im Training gleich schnell sind.

Im ersten Lauf hab ich leider den Start verschlafen, aber das Aufrollen des Feldes bin ich ja schon irgendwie gewohnt. Leider bekam ich durch mein verkrampftes Fahren (insbesondere im tieferen Sandteil) enormes „Arm Pump“ und musste mein Tempo reduzieren. Platz 8 im ersten Lauf, da wäre allerdings mehr drinnen gewesen. Ich hätte schneller überholen müssen und ein wenig lockerer bleiben sollen, aber man lernt ja bekanntlich am meisten aus seinen Fehlern.

Im zweiten Lauf kam ich gut vom Start weg, leider gab es dann einen Neustart. Beim Neustart war ich wieder im vorderen Drittel. Leider stürzte ein Fahrer vor mir und ich konnte nicht ausweichen und musste das komplette Feld vorbeiziehen lassen. Also wieder Aufholjagd, diesmal ab Runde 2 mit harten Unterarmen (wieder zu verkrampft). Ich war dann zwischenzeitlich sogar auf Platz 5, musste aber aufgrund der harten Unterarme noch zwei Fahrer ziehen lassen.

Lockerer werden

Im Endeffekt gab es einige positive Dinge. Die Rennen werden definitiv in kleinen Schritten besser. Auch bei den Starts fühle ich mich allmählich wohler. Ich werde aber definitiv mehr im Sand trainieren, um dort endlich lockerer zu werden. Außerdem möchte ich mich bei den nächsten Rennen stark auf meine Atmung und das Lockerbleiben konzentrieren. Immerhin schaffe ich es im Training fast ohne das berühmt berüchtigte „ARM PUMP“. Das nächste Rennen wird am 13.06. auf der eher sandigen Strecke in Tápióbicske sein. Mein Auftakt in Österreich ist wohl das erste Rennen zum Auner Cup Anfang Juli in Behamberg.

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